Montag, 3. Oktober 2016

Premier Orban trotzt geringer Wahlbeteiligung

Budapest - Das umstrittene ungarische Referendum über die EU-Flüchtlingspolitik ist an zu geringem Wählerinteresse gescheitert. Nach fast vollständiger Auszählung der Stimmen gaben lediglich 40 Prozent der Wahlberechtigten einen gültigen Stimmzettel ab, teilte das Wahl-Büro mit. Für einen Erfolg hätten aber mehr als 50 Prozent der Wahlberechtigten gültig wählen müssen. Ministerpräsident Viktor Orban präsentierte sich vor dennoch in Siegerpose. 98,3 Prozent der gültig Wählenden stimmten gegen die EU-Quoten, mit denen Asylbewerber gleichmäßiger auf die Mitgliedstaaten verteilt werden sollen.
 
Quelle: WELTN24

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